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Forschungsprojekt

Einfluß der Brechwerkzeuge auf die Eigenschaften von Recycling-Granulaten im Hinblick auf eine Eignung als Zuschlag für Beton nach DIN 1045

gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) abgeschlossen: 1998,
Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Romanus Diedrich

   Qualification of recycling-aggregate for use in concrete according to DIN 1045.
The meaning of this projekt is a variation of different common crushing and grading equipment to asssess their intervention of the generated recycling-aggregate regarding to the qualification for use in concret according to DIN 1045.

   Der Brechvorgang in einer Baustoffrecycling-Anlage dient der Endzerkleinerung von Bauschutt. Im Vordergrund dieses Forschungsvorhaben steht eine Variation verschiedener, gebräuchlicher Brecher und deren Einfluß auf das erzeugte Recyclingmaterial im Hinblick auf eine Eignung als Betonzuschlag nach DIN 1045. Es wird in diesem Projekt von zwei Betonsorten mit gängigen Druckfestigkeiten (B15 und B35) ausgegangen, welche als Transportbeton angeliefert und in hierfür vorgesehene Schalungen eingebracht werden. Die ausgehärteten Betone werden anschließend mit Variation unterschiedlicher Anlagen gebrochen. Dabei werden hauptsächlich bei den Prallmühlen die Brechparameter gezielt hinsichtlich des Einsatzes eines Vorbrechers, der Variation der Rotordurchmesser und der Rotordrehzahlen variiert. Anschließend wird das gebrochene Material hinsichtlich verschiederner materialtechnischer Eigenschaften untersucht. Beispielhaft sind zu nennen: Kornform, Sieblinien, Gefügeuntersuchungen am Rasterelektronenmikroskop (Mikrorisse beim Brechvorgang, Vergleich mit Ausgangsbeton), Porosität, Frostbeständigkeit und chemische Analysen. Hier interessiert z.B. der Anteil an anhaftendem Zementstein am Recycling-Korn. Die Frage, wie der Feinanteil im RC-Granulat gezielt minimiert werden kann, soll durch das beschriebene Versuchsprogramm ebenfalls untersucht werden. Mit den Ergebnissen dieses Forschungsvorhabens sollen Grundlagen für die Erarbeitung einer Vorschrift geschaffen werden, welche die Wiederverwertung von aus Bauwerksabbrüchen stammenden Materialien für die Neuerstellung von Tragwerken des Massivbaus nach DIN 1045 allgemein regelt und somit hilft, die natürlichen Ressourcen von Sand und Kies zu schonen und den Deponiebedarf für Bauschutt deutlich zu reduzieren.

Letzte Änderung 24.09.2001 [ IWT | Werkstofftechnik | Fertigungstechnik | Verfahrenstechnik]