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Forschungsprojekt

Früherkennung von organischen Schadstoffen mittels Thermodesorption / GC-MS zur Unterstützung des kontrollierten Rückbaus beim Baustoff-Recycling

gefördert durch die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschung (AiF), abgeschlossen: 2000,
Ansprechpartner: Dipl.-Chem. Jens-Jürgen Lau

   Early recognition of organic contaminations on the base of Thermodesorption / GC-MS to support the controlled recycling process of building materials
The first aim of this research work is the development of a mode proceeding on the base of Thermodesorption (GC-MS), portable and usuable at any location, for the immediate complete quantitative recognition of organic contaminations in construction rubble (e.g. PAK, MKW, PCB ect.).

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Schema der TDS-GC/MS Analytik
   Recycling von Baustoffen erfordert die Gewährleistung einer schadstoffarmen Materialqualität. Die Separierung schadstoffbelasteten Bauschutts bei Abbruchmaßnahmen oder bei der Annahme in einer Baustoffrecycling-Anlage ist dagegen in der Regel nur dann möglich, wenn evtl. vorhandene Kontaminationen möglichst frühzeitig schnell, sicher und umfassend chemisch-analytisch erkannt und quantifiziert werden können. Bisher ist die analytische Charakterisierung von Schadstoffen in einem Baustoffrecyclingmaterial im Rahmen von Abbruchmaßnahmen oder bei der Annahme nur in Ausnahmefällen und für bestimmte Parameter vor Ort leistbar.
Das übergeordnete Ziel dieses Forschungsvorhabens ist die Entwicklung eines vor Ort einsetzbaren Verfahrens auf der Basis der Thermodesorption / GC-MS zur schnellen und umfassenden quantitativen Früherkennung organischer Kontaminanten (z.B. PAK, MKW, PCB ect.) im Bauschutt. Wesentlicher Inhalt des Forschungsvorhabens ist neben der Entwicklung des Verfahrens dessen Einbindung in eine Rückbau- und Recyclinglogistik. Kombiniert mit Checklisten sowie optimierten Probennahmetechniken soll diese Analysenmethode nach Optimierung und Validierung den kontrollierten Rückbau begleiten. Damit werden die Voraussetzungen für eine möglichst frühzeitige Kontaminierungserkennung geschaffen, so daß Vermischung von hochwertigem mit kontaminiertem Bauschutt verhindert werden. Durch die Vermeidung einer Vermengung von schadstoffhaltigem mit schadstofffreien Baumaterialien wird überdies die Umwelt spürbar entlastet; eine breite Verteilung von Schadstoffen vermieden.

Letzte Änderung 24.09.2001 [ IWT | Werkstofftechnik | Fertigungstechnik | Verfahrenstechnik]