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Forschungsprojekt
Ausbessern und Dämmen historischer Ziegelfassaden
am Beispiel des Terrakottaschmucks am Schweriner Schloß
Stand: 14.10.1998,
Ansprechpartner: Dipl.-Krist.
F. Schlütter
Conservation
of weather exposed degradated terracotta facade on the Schwerin castle
The first part of the project concering the deterioration process and
the decay mechanism is already finished. Emphasis of the second step ist
the development and testing of conservation materials for the problem of
degradated weather exposed terracotta ornaments. Following the limitations
of the preservation authorities, special preparation techniques allow microscopic
investigations of very small samples.
Gegenstand dieses Vorhabens
sind die Terrakotta-Reliefplatten mit Porträtdarstellungen im Außenbereich
des Schlosses (NW-Giebel über dem Kirchtor). Die spezifischen Verwitterungsvorgänge
(Porenverschluß an den Oberflächen, Frostsprengung, Gipskristallisation)
haben zu teilweise starken Zerstörungen und zu einem Konturenverlust
des Porträts geführt.
Durch mikroskopische Untersuchungen wurde an Kleinstproben (0,5
mm3) die Bandbreite der Schadesbilder erfaßt und zu einer
Theorie ihrer Entstehung beigetragen. Weiterhin stellen sie eine unverzichtbare
Interpretationshilfe für die Ergebnisse zerstörungsfreier bzw.
zerstörungsarmer Meßmethoden dar. Die durchgeführten konservatorischen
Maßnahmen wurden mikroskopisch begleitet und in ihren Auswirkungen
beurteilt. Hierzu zählen Salzminderungen durch Kompressenbehandlung,
Schlämmen sowie der Einsatz von Festigungsmitteln.
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