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Forschungsprojekt
Werktrockenmörtel mit Porenbetongranulat aus der
Bauschuttaufbereitung
gefördert durch die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschung (AiF) 2000 - 2001
Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Romanus Diedrich
Mortar with gas concrete granulate from building rubble
Gas concrete granulate causes problems because of its low strength and stability
as part of building demolition wastes when it should be recycled. The specific
advantages of gas concrete, like low density, high vapour permeability and low
heat transmissibility should have positive effects on mortar. Time depending
water absorption, granulometric range, and binding materials should be researched
to optimise the processing.
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Druckfestigkeit in Abhängigkeit von der Trockenrohdichte von Mörteln aus 1:3
Raumteilen hochhydraulischem Kalk und unterschiedlich korngestuften
Zuschlagsgemischen aus Porenbetonrezyklaten für verschiedene Konsistenzen.
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Rezyklate aus Porenbeton (Gasbeton) lassen sich aufgrund ihrer hohen Porosität,
geringen Festigkeit und Dauerhaftigkeit derzeit nur schwierig wiederverwerten.
Diese Situation verschärft sich in den nächsten Jahren, da mit einem Anstieg von
Porenbetonbruch beim Gebäudeabriss gerechnet wird. In diesem Projekt wurden deshalb
Verwertungsmöglichkeiten für Porenbeton in hydraulisch gebundenen Systemen, speziell
in Mörteln, aufgezeigt. Dabei sollten seine spezifischen Vorteile wie geringe Dichte,
hohe Dampfdurchlässigkeit und geringe Wärmeleitfähigkeit ausgenutzt werden. Die zu
lösenden Probleme resultierten aus der Verarbeitbarkeit des Frischmörtels sowie der
Festigkeit des erhärteten Mörtels.
In umfangreichen Versuchen wurde systematisch die Verarbeitbarkeit sowie die
Festmörteleigenschaften Festigkeit und Trockenrohdichte von unterschiedlich
korngestuften Zuschlagsgemischen aus Porenbetonrezyklaten in Abhängigkeit von der
Bindemittelsorte und -gehalt sowie von der Konsistenz und spezieller Zusatzmittel
wie Luftporenbildner, Celluloseether und Betonverflüssiger geprüft. Neben der
händischen wurde auch die maschinelle Verarbeitbarkeit der Mörtel mit dem Nass-
und Trockenspritzverfahren untersucht.
Im der Abbildung sind die Druckfestigkeiten von 28 Tage alten Mörtelprismen in Abhängigkeit
von deren Trockenrohdichte und der Konsistenz für Mörtel aus 1:3 Raumteilen an
hochhydraulischem Kalk und unterschiedlich korngestuften Zuschlagsgemischen aus
Porenbetonrezyklaten mit einem Größtkorn von 8 mm dargestellt. Die Druckfestigkeit
ist demnach in erster Linie von der Konsistenz abhängig, die Trockenrohdichte außerdem
noch von der Dichte des Zuschlagsgemisches. Aufgrund der im Vergleich zu den
Sandkörnungen (< 2mm) um ca. 0,4 Mg/m³ leichteren Splittkörnungen (>2 mm) sinkt die
Trockenrohdichte tendenziell mit zunehmenden Splittanteil im Zuschlagsgemisch.
Bei der Mischung 2/8U20 beträgt dieser 80 Vol.%.
Das Forschungsvorhaben wurde über die AiF-Mitgliedsvereinigung "Recycling und Wertstoffverwertung
im Bauwesen e.V." (RWB) eingereicht und aus Haushaltsmitteln des Bundesministeriums für
Wirtschaft und Technologie (BMWi) über die Arbeitsgemeinschaft industrieller
Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V. (AiF) gefördert.
Die Bearbeitung erfolgte durch die MPA, Abteilung 2 Bauwesen, in Zusammenarbeit
mit der Hochschule Bremen, Labor für Baustofftechnologie. Das Projekt wurde am
30. Juni 2001 abgeschlossen.
Abschlußbericht: [PDF] (8,5 MB)
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