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IWT - Stiftung Institut für
Werkstofftechnik
der Freien Hansestadt Bremen |
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Vorhersage der Lebensdauer und Dauerfestigkeit von Bauteilen aus hochfesten, durchhärtenden Stählen
gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) seit 2001
Ausgangspunkt des Ermüdungsrisses ist bei Torsionsbeanspruchung,
bei gekerbten Proben und bei hohen Beanspruchungsamplituden auch bei glatten
Zug-Druck-beanspruchten Proben die Oberfläche. Bei mittleren und niedrigen
Beanspruchungsamplituden geht bei Zug-Druck-Belastung und bei kombinierter
Zug-Druck- und Torsionsbelastung das Versagen meist von einem nichtmetallischen
Einschluß im Werkstoffvolumen aus. Dieses durch Fehlstellen an der
Oberfläche und im Volumen induzierte Versagen soll durch ein Fehlstellenmodell
beschrieben werden.
Auffällig ist besonders das Verhalten bei kombinierter Beanspruchung.
Während bei einem proportionalen Verlauf der Zug-Druck- und Torsionsbelastung
das Versagen von der Ebene der größten Normalspannung ausgeht,
liegt die Anrißebene bei einer um eine viertel Periode zeitversetzten
Beanspruchung in unterschiedlichsten Raumrichtungen. Ausgangspunkt ist
bei glatten Proben immer ein titanhaltiger Einschluß. Die phasenverschobene
Beanspruchung ist gegenüber der proportionalen schädlicher.
Zur Beschreibung der Lebensdauer der Proben wird zur Zeit ein Rißfortschrittsmodell
entwickelt, welches das Mikrorißwachstum von einem an einem Einschluß
entstandenen Riß bis zum Beginn des Langrißwachstums, das bei
diesem hochfesten Stahl als vernachlässigbar kurz angesehen wird,
beschreibt.
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| Letzte Änderung 23.01.2004 | [ IWT | Werkstofftechnik | Fertigungstechnik | Verfahrenstechnik] | ||