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IWT - Stiftung Institut für
Werkstofftechnik
der Freien Hansestadt Bremen |
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Biostabilität und synergistische Wirkung von marinen UV-Schutzverbindungen und Antioxidantien bei der Anwendung in Kosmetika und Pharmazeutika
gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) seit 1999
Im Rahmen des BMBF-Förderschwerpunktes „Marine Naturstoffforschung“
hat sich das Verbundprojekt „Marine Organismen als Quelle neuer Naturstoffe
(MONA)“ das Ziel gesetzt, neue in ihrer Wirkung noch unbekannte Naturstoffe
aus marinen Organismen zu identifizieren, anzureichern sowie ihre Einsatzmöglichkeiten
in kosmetischen und pharmazeutischen Anwendungen zu prüfen.
Innerhalb des Projektverbundes bestehen die Aufgaben der Abteilung Mikrobiologie
an der MPA Bremen darin, materialmikrobiologische Untersuchungen an kontaminierten
bzw. geschädigten Kosmetika durchzuführen. Unter Verwendung der
in diesen Untersuchungen isolierten Mikroorganismen sollen die Biostabilität
der neuen Naturstoffe in kosmetischen Anwendungen getestet sowie neue Evaluationsverfahren
entwickelt werden, mit deren Hilfe die Naturstoffe auf ihre Anwendbarkeit
in marktfähigen Produkten geprüft werden können. Dabei wird
angestrebt, Wirkungsgefüge und Interaktionen verschiedener Faktoren
für den Prozess der mikrobiell bedingten Materialschädigung umfassend
zu untersuchen. Besonderheit des Vorhabens ist es, materialspezifische
Mischkulturen von aktuellen Schadensfällen zu isolieren und reproduzierbar
stabil zu kultivieren. Außerdem entstehen neue effektive Prüfverfahren,
die sich realitätsnah auf Biofoulingprobleme der kosmetischen und
pharmazeutischen Industrie anwenden lassen.
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| Letzte Änderung 05.02.2004 | [ IWT | Werkstofftechnik | Fertigungstechnik | Verfahrenstechnik] | ||