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Forschungsprojekt
Diagnose und Therapie von Schäden an Baudenkmälern
mit den Schwerpunkten
· Wandmalerei/Putz/Mauerwerksverbände (BAU 7015 K)
· Ziegel- und Fachwerkbauten (BAU 7015 N)
· Kalk- und Sandsteine (BAU 7015 S)
gefördert durch das BMBF, abgeschlossen: 1998
Ansprechpartner: Dr. Herbert Juling
Diagnosis and therapy of alteration processes on monuments by means
of micro-scopical analysis concerning
· historical wall-paintings/plaster and mortars/walls
· brick buildings and half timbered houses
· lime and sandstones.
Baudenkmäler sind dauernder Verwitterung ausgesetzt und erleiden
dadurch Material- und Substanzverlust an Bauwerks- und Zierteilen und deren
vielschichtige Verbände. Sie bedürfen ständiger Pflegeschritte
objektindividueller Zeitfolge und Art. Das Ziel ist die Erhaltung möglichst
vieler ursprünglicher Materialsubstanz aus der Erstellungszeit denkmalgeschützter
Objektpartien. Oft müssen Entscheidungen über den Abbau stark
geschädigter Bauwerkselemente, bzw. deren behutsame Restaurierung
oder Konservierung getroffen werden. Solche Therapien müssen sorgfältig
unter Einbeziehung der Untersuchung akuter Zustände sowie Diagnose
deren Entstehung und Änderungstendenz unter herrschenden Umfeldeinwirkungen
geplant und z.T neu entwickelt werden. Die dazu notwendigen Handlungsschritte
wurden an unterschiedlichen 'Pilotobjekten' und unter verschiedenen thematischen
Schwerpunkten ausgeführt. Dabei wurden Defizite des Wissens und Könnens
festgestellt und ein pragmatischer Know-How-Transfer in vielfältigen
Kooperationen von Forschern und Praktikern der Denkmalpflege vollzogen.
Der MPA Bremen fällt in diesen Projekten die Aufgabe zu, mit Hilfe
von mikroskopischen Methoden insbesondere durch Einsatz der Labormobile
vor Ort an den Pilotobjekten die akute Zustandssituation und die Schadensmechanismen
zu erfassen und auf dieser Basis zur Enwicklung von Therapiekonzepten beizutragen.
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