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Forschungsprojekt

Jüdischer Friedhof an der Strangriede, Hannover
Erhaltung von umweltgeschädigten Naturstein-Grabmalen

gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), abgeschlossen: 1998
Ansprechpartner: Dr. Herbert Juling

   Investigation of Jewisch tombstones in Hannover by means of microscopical analysis of their alteration, material composition and further restorations and conservati-ons.

   Das Hauptziel dieses Modellvorhabens ist die Durchführung von Erhaltungsmaßnahmen an ausgewählten umweltgeschädigten Natursteingrabmalen auf dem Jüdischen Friedhof in Hannover. Dabei sollen solche Modellobjekte vertieft untersucht und bearbeitet werden, die bezüglich ihrer Gesteinsart, früherer Bearbeitung/Behandlung und des heutigen Schadensbildes eine repräsentative Auswahl darstellen.

Dabei steht die Landzeitüberwachung im Vordergrund. Hier ergeben sich dringend benötigte neue Erkenntnisse über die bisher nur unzureichend bekannte Wirksamkeit und Dauerhaftigkeit von Maßnahen zur Restaurierung und Konservierung. Die konsequente Anwendung zerstörungsfreier/-armer Messungen, zu der auch die mikroskopische Untersuchung von Kleinstproben vor Ort gezählt wird, mit der unmittelbaren Auswirkung auf die durchzuführenden Maßnahmen ist neben der Klärung der spezifischen Schadensursachen ein Kernziel dieses Vorhabens.

Weiteres wesentliches Element dieses maßnahmenorientierten Vorhabens sind der kontinuierliche Erfahrungsaustausch mit den Praktiker der Denkmalpflege und die Umsetzung gesicherter Erkenntnisse aus der Forschung in die Praxis.

 

Letzte Änderung 31.10.2001 [ IWT | Werkstofftechnik | Fertigungstechnik | Verfahrenstechnik]