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Stiftung Institut für Werkstofftechnik

Amtliche Materialprüfungsanstalt (MPA) Bremen

Mikrobiologie

Abteilungsleiter: Dr.rer.nat. Jan Küver

MPA Bremen


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Forschungsprojekt

Mykotoxinbildung durch Pilze auf Baustoffen und Optimierung der Analyse zur Anwendung in der Baubiologie

gefördert durch die Freie Hansestadt Bremen 2003-2005
Ansprechpartner: Dr. Andreas Rabenstein

   Production of mycotoxins by fungi on building materials and optimization of the analyzation-method for use in building biology
Various methods for the analysis of mycotoxins will be examined in this project in order to develop a method that will allow a rapid and reliable identification of mycotoxins on building materials. In previous examinations the chromatografic methods DAD-HPLC and TLC showed best conditions. ELISA, an immunological method tested, was found to be too selective and cost-extensive for building-biological purposes, besides the measurings showed great variations.
As DAD-HPLC and TLC in first tests showed good transferability for building biological purposes, the main focus of research will be on identification of secundary metabolites by these to chromatografic methods. .
Further on in the project history it should be jugded, in what extend fungi are able to produce mycotoxins on building materials, especially focussing on which building materials enhance the production of mycotoxins and which fungi are known to produce mycotoxins on food but not on building materials. .
Therefore the aim of the research assignment will be to give an estimation of the grade of potential to exposure (especially for pathogenic fungi as is Stachybotrys chartarum).

   Verschiedene Methoden zur Analyse von Mykotoxinen sollen im Rahmen des Projekts verglichen werden um eine Methode zu entwickeln, die eine schnelle und zuverlässige Identifizierung von Mykotoxinen auf Baumaterialien zuläßt. Dabei zeigten sich in bisherigen Untersuchungen die chromatografischen Methoden DAD-HPLC und DC am besten geeignet. Die ELISA-Technik dagegen wurde für baubiologische Zwecke als zu selektiv und teuer beurteilt, außerdem ergaben die Messungen starke Schwankungen.

Da die DAD-HPLC-Methode und die DC sich in ersten Versuchen als übertragbar in die Baubiologie zeigten, wird der Schwerpunkt des Projekts weitergehend auf der Identifizierung von Sekundärmetaboliten mittels dieser beiden chromatografischen Methoden liegen.

Im weiteren Verlauf des Projektes soll beurteilt werden, in wieweit Schimmelpilze auf Baumaterialien Mykotoxine bilden können, wobei besonders herausgestellt werden soll, welche der untersuchten Baustoffe besonders zur Mykotoxinbildung beitragen und welche Pilze zwar als Mykotoxinbildner auf Lebensmitteln bekannt sind, aber auf Baumaterialien keine Mykotoxine bilden können.

Ziel der Forschungsaufgabe soll es sein, eine Abschätzung des Gefährdungspotentials geben zu können (inbesondere für pathogen beurteilte Pilze wie Stachybotrys atra).

Letzte Änderung 05.12.2007 [ IWT | Werkstofftechnik | Fertigungstechnik | Verfahrenstechnik ]