Mykotoxinbildung durch Pilze auf Baustoffen und Optimierung der Analyse zur Anwendung in der Baubiologie

Mykotoxinextrakte aus unterschiedlichen Schimmelpilzen

Mykotoxinextrakte


MYKOTOX

Ansprechpartner: Dr. Andreas Rabenstein

Im Rahmen des Projektes MYKOTOX (Mykotoxinbildung durch Pilze auf Baustoffen und Optimierung der Analyse zur Anwendung in der Baubiologie) sollten verschiedene Analyseverfahren, die beim Nachweis von Mykotoxinen Verwendung finden, verglichen werden. Auf der Grundlage der hier gewonnenen Erkenntnisse sollte eine Methode ausgewählt und gegebenenfalls den speziellen Anforderungen angepasst werden, die einen schnellen und einfachen Nachweis von Mykotoxinen auf von Schimmelpilzen befallenen Baumaterialien ermöglicht.

Folgende Teilziele waren für das Projekt definiert worden und wurden im Rahmen des Projekts erfolgereich umgesetzt:

  • Auswahl, Anpassung und Etablierung einer einfachen, schnellen und effizienten Analysemethode zur Identifizierung von Mykotoxinen im Baubereich

  • Identifikation der von ausgewählten Schimmelpilzen auf verschiedenen Baumaterialien und Nährmedien gebildeten Mykotoxine und eventuell gebildeter anderer Sekundärmetabolite; Untersuchung des Einflusses von unterschiedlichen Wachstumssubstraten (Nährmedien/Baumaterialien) auf die Mykotoxinbildung

  • Untersuchung der Abhängigkeit der Mykotoxinbildung von der Dauer eines Pilzbefalls auf unterschiedlichen Wachstumssubstraten (Nährmedien/Baumaterialien)

  • Analyse von mit Pilzen befallenen Baustoffproben aus Laboransätzen und Schadensfällen aus der Praxis; Ermittlung von Baustoffen, die bei einem Befall die Bildung von Mykotoxinen fördern; Definition von Umgebungsparametern, die eine Mykotoxinbildung begünstigen

  • Vermittlung der Ergebnisse an Interessierte (Gesundheitsämter, Labore, Sachverständige und Betroffene)

Auf Anfrage stellen wir Ihnen gerne den Abschlussbericht des Forschungsvorhabens zur Verfügung (Kontakt).

Das hier beschriebene Forschungsvorhaben (FV 158) wurde durch das Land Bremen, vertreten durch den Senator für Bau, Umwelt und Verkehr, den Senator für Bildung und Wissenschaft und den Senator für Wirtschaft und Häfen, 2003-2006 gefördert.