Korrosion an einer Stahloberfläche, MIK

Lochkorrosion


Teilvorhaben: Untersuchung biologisch induzierter Korrosion

Verbundpartner:

Fraunhofer IWES

Fraunhofer IPA für Fraunhofer AGP

Fraunhofer IFAM

Bundesanstalt für Wasserbau

 

Im Teilprojekt der Abteilung Mikrobiologie der MPA Bremen werden Grundlagen für den Nachweis von Sulfat-reduzierenden Bakterien (SRB), welche unter wissenschaftlichen Aspekten vorrangig für die Entstehung von mikrobiell induzierter Korrosion (MIK) an Offshore-Stahlbauteilen verantwortlich sind, geschaffen. Mit Hilfe der entwickelten Untersuchungsmethodik und der Auswertung der Ergebnisse aus geogenen, chemischen, geologischen und biologischen Daten soll eine Risikoabschätzung für verschiedene Standorte ermöglicht werden. Zum anderen sollen relevante Bedingungen identifiziert werden, die das Risiko für MIK signifikant erhöhen können. Die Ergebnisse fließen in die anderen Arbeitspakete ein. Für die Durchführung sind folgende Unterarbeitspakete definiert:

·        4.1 Konzeptentwicklung zur geeigneten Probenahme an Near-Shore-Standorten.

·        4.2 Definition geeigneter Probenahmestellen und Feldversuchs- standorte.

·        4.3 Erfolgreiche Probenahme, Lagerung, Transport und Laborabwicklung.

·        4.4 Installierter KKS-Feldversuch, erfolgreiche Near-Shore-Probenahme.

·        4.5 Inbetriebnahme Technikum, Laborversuch mit KKS-Becken und erfolgreiche Durchführung.

·        4.6 Analytik, Auswertung, Validierung von Proben und Experimenten aus Technikum, Labor und Feld.

·        4.7 Probenahme an OWEA / anderen Offshore-Bauwerken.

·        4.8 Erkenntnis über SRB-fördernde Bedingungen und die Erhöhung eines MIK-Risikos und Entwicklung von Lösungsstrategien.

 Für die Durchführung der oben genannten Arbeitspakete werden mikrobiologische und molekularbiologisch Methoden benötigt.

 

Förderzeitraum: 01.04.2015 bis 31.03.2018

Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.